Spiel vom 20.09.2026, Endstand 34:41,

Fotos: Matthäus Heinrich

Kampfgeist in Durchgang zwei macht Mut: Fortuna-Männer unterliegen Altlandsberg III

 

Das Wiedersehen ließ nicht lange auf sich warten: Bereits in der 1. Runde des Verbandspokals trafen unsere Männer des SV Fortuna Prenzlau in der heimischen Grabow-Halle auf die 3. Mannschaft des MTV 1860 Altlandsberg. Damals setzte es eine deutliche 11:23-Niederlage. Mit einem diesmal wesentlich breiter aufgestellten Kader war die Zielsetzung für das Liga-Duell klar: Den Gästen sollte von Beginn an mehr Gegenwehr geboten werden.

 

Der Auftakt verlief auch durchaus verheißungsvoll. Obwohl die Abwehr von den ersten Minuten an Abstimmungsprobleme offenbarte, funktionierte das Angriffsspiel vorerst nach Plan, was eine schnelle 4:2-Führung einbrachte. Als sich im eigenen Spielaufbau jedoch erste Unkonzentriertheiten einschlichen, kippte das Geschehen rasch. Altlandsberg nutzte die Fehler aus und drehte die Partie zum 5:6. In der Defensive ließ unsere Mannschaft im Anschluss alle guten Ansätze aus dem jüngsten Ligaspiel gegen Lychen II vermissen. Ohne den nötigen Zugriff auf die gegnerischen Angreifer überrannten die Gäste das Fortuna-Gehäuse – 22 Gegentore zur Halbzeit sprachen Bände. Bei eigenen 11 Treffern ging es mit einem ernüchternden 11:22-Rückstand und ordentlich Frust in die Kabine.

 

Für die zweiten 30 Minuten galt es, die Enttäuschung abzuschütteln, gedanklich wieder bei Null anzufangen und Schadensbegrenzung zu betreiben. Die Mannschaft bewies Moral und gestaltete das Spiel fortan deutlich ausgeglichener. Der Rückstand wuchs nicht weiter an und Mitte der zweiten Halbzeit kämpften sich unsere Männer noch einmal auf 23:30 heran. Zu einer Aufholjagd reichte es jedoch nicht mehr, da die Gäste clever dagegenhielten und nichts Entscheidendes mehr zuließen.

Nach dem Schlusspfiff stand eine 34:41-Niederlage auf der Anzeigetafel. Der MTV 1860 Altlandsberg III sicherte sich verdient die beiden Zähler, während unsere Männermannschaft durch das Ergebnis vorerst die rote Laterne in der Kreisoberliga übernimmt.

Auch wenn die Punkte verloren gingen, sollte die Vorstellung im zweiten Durchgang Auftrieb geben. Einsatzbereitschaft, Intensität und die gezeigte Leistung stimmten in den zweiten 30 Minuten. Die Aufgabe für die kommenden Wochen ist eindeutig: Diese Tugenden muss die Mannschaft fortan über die vollen 60 Minuten auf die Platte bringen, um sich belohnen und wieder Erfolgserlebnisse feiern zu können.

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