Templiner SV Lok 1951 – gJE

Nach der deutlichen Niederlage in Lychen, mussten die jüngsten Prenzlauer Handball auch in Templin gute Nehmerqualitäten beweisen. Beim Nachbarn in Templin gab es eine weitere erwartete Niederlage, die mit 42:5 jedoch erneut sehr deutlich ausfiel.

Fortuna ging nicht mit Siegambitionen in diese Partie, dafür stand einmal mehr auf dem Plan, die neuen Mädchen und Jungen weiter in die Mannschaft zu integrieren und allen Kindern Spielpraxis zu geben. Jedoch sollten natürlich die Trainingsinhalte umgesetzt werden. Gerade aber auch die erfahreneren Spieler/-innen taten sich an diesem Tag damit schwer. Neben Fangfehlern, wurde in vielen Situationen die falsche Spielentscheidung getroffen. Die Templiner konnten so immer wieder den Ball erobern, dies teilweise direkt nach dem Prenzlauer Anwurf. Zielstrebig und schnell suchten sie dann den Weg zum Fortuna-Tor und konnten treffsicher die Würfe unterbringen. Schnell wuchs so der Vorsprung der Gastgeber an. Die jungen Kreisstädter konnten dann durch Henry Scholz das erste Mal jubeln – der Spielstand betrug da aber bereits 11:1. Das Prenzlauer Spiel blieb aber zu fehlerhaft. Immer wieder wurden die Pässe abgefangen und Lok erzielte so mit schnellen Gegenstößen vor allem über Malte Henrici (15 Tore) und Hannes Kaminski (11 Tore) weitere 17 Treffer im ersten Durchgang. Mit Ablauf der ersten Hälfte erhielt Fortuna noch einen Freiwurf, den Lea Dommann im Templiner Tor zum 28:2-Halbzeitstand unterbringen konnte.

Die Pause schien den Fortunen dann gut getan zu haben. Natürlich konnten die Mädchen und Jungen den Gastgebern nicht mehr gefährlich werden, aber es gelang jetzt öfter vor das Lok-Gehäuse zu kommen. Auch in der Abwehr klappte die Manndeckung besser, so dass die Templiner nicht mehr die Vielzahl von freien Würfen hatten. Drei Tore durch Julian Jonda bejubelten die jungen Fortunen freudestrahlend zum 31:3, 34:4 und 35:5. Weitere Treffer ließen die gut aufgelegten Templiner dann nicht mehr zu und die Partie endete mit 42:5.

Bereits in der Kabine war die deutliche Niederlage aber schon wieder vergessen. Die jungen Fortunen hatten trotz des Spielverlaufes Spaß an der Partie und freuten sich bereits auf das nächste Training.

Fortuna: Henry Scholz (1), Charlotte Hittmeyer, Karl Theodor Lang, Lea Dommann (1), Pepe Pieniak, Yara Petrat, Tristan von Cieszinski, Justin Häcker, Julian Jonda (3), Elias Lange

Templin: Franz Jäger, Hannes Kaminski (11), Mathis Loest (4), Malte Henrici (15), Jenny Jerke, Finjo Hagenow, Marius Kulisch (2), Julian Schneider (2), Nils Bettac (1), Torben Kitzing (5), Mirjam Beckert (1), Luca Schäfer (1)